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Mittwoch, 20. Oktober 2010

Die Geschichte vom schlechtem Wetter

Am Montag haben wir uns mit unserem Zimmermann auf der Baustelle getroffen um die Dacheindeckung der Garage zu klären. Ein bisschen was hat sich auch schon wieder getan: Im Gästebad ist die Vorwandinstallation angebracht worden und das Dachfenster im Ankleidezimmer ist, wie von der Bauherrin gewünscht, in der Mitte des Raumes angebracht worden. Zwar musste deswegen ein Dachsparren durchgeschnitten werden und die Jungs hatten mehr Arbeit, aber das Ergebnis ist wesentlich zufriedenstellender. Wie hätte das in dem kleinen Raum auch ausgesehen, wenn das Fenster weiter links liegen würde...???


Anschließend sind wir beim Steinmetz vorbeigefahren und haben uns die Fensterbänke ausgesucht. Das ging recht schnell, schließlich haben wir auch nicht so viele Fensterbänke. Es wird ein weißer Kunststein - ganz einfach und schlicht. Und für die Terrasse bekommen wir eine schwarze (oder dunkelgraue?) Granitplatte.

Einen Schock bekam der Bauherr beim Betreten des Kellers. Im Treppenhaus und in der Sauna hatten sich kleine Pfützen gebildet. Wo kommen die her? Das Dach ist drauf, die Fenster sind drin, der Boden ist mit Bitumenbahnen verschweißt. Also wurde im Internet Ursachenforschung betrieben (Mutmaßungen über drückendes oder stehendes Wasser) und das Ergebnis bescherte dem Bauherrn Magenschmerzen. Die Bauherrin war hier nicht so aufgebracht... lag wahrscheinlich daran, dass sie lieber den Spielfilm auf Sat1 gucken wollte, anstatt irgendwelche Vermutungen aufzustellen.

Das Telefonat mit unserem Bauleiter (Dienstag) bestätigte dann auch die Einstellung der Bauherrin, schließlich ist alles halb so wild: das Wasser kommt aus der Garage. Die beiden Bodenplatten sind nicht miteinander Verbunden und da die Garage noch nicht eingedeckt ist, läuft durch den Übergang von der Garderobe zur Garage das Regenwasser. Mit einer Schüppe Sand wäre der Sache schon sehr geholfen - die war dann am Dienstagnachmittag auch schon drauf.

Außerdem wurde das Podest für die Wärmepumpe gegossen:



Und noch etwas war am Dienstag anders - fällt es euch auf?


Das Gerüst ist weg. Freie Sicht auf's Haus!


Und heute haben die Zimmerleute die Garage gerichtet. Eigentlich Schade, dass die Garage nicht ihr eigenes kleines Richtfest bekommt - bei etwas wärmeren Temperaturen wäre das eine Überlegung wert gewesen ;o)






Mittwoch, 29. September 2010

Alles hat ein Ende...

... nur das "STREICHEN" nicht...

Gestern wurden die letzten Paneele des Dachüberstandes gestrichen. Wir dachten eigentlich, dass es das jetzt erst mal gewesen sei. Dann hat aber heute unser Bauleiter angerufen (wir saßen bereits im Auto und wollten eigentlich nach Kassel ins Möbelhaus fahren) und gesagt, dass der Dachdecker eine Latte angebracht hat die auch gestrichen werden sollte, damit es farblich passt. Das müsste aber passieren, bevor die Regenrinne angebracht wird - also heute.

Zum Baufortschritt: Die Zimmerleute haben die Paneele angebracht und der Dachdecker hat mit dem anbringen der Dachfolie und der Dachlatten begonnen.

Sonntag, 26. September 2010

Die unendliche Geschichte

 ... oder

 "Und täglich grüßt das Murmeltier"

Am Samstag haben wir die langen Holzpaneele für den Dachüberstand über der Terrasse grundiert. Leider hat die Menge an Grundierung nicht gereicht so dass die letzten 9 (von 60) nicht gestrichen werden konnten. Am Sonntag haben wir dann das Holz lackiert. Die Bauherrin ist sich allerdings nicht so ganz sicher, ob ihr die Farbe gefällt.
"Ich dachte das ist mehr grau"
"Das ist doch grau!"
"Nein, das ist mehr ein Blau-Grau!"

Naja, vielleicht sieht es ja dann später doch noch ganz schön aus - die Hoffnung stirbt zuletzt. Eines ist klar - noch einmal streichen tun wir das nicht.

Und morgen geht es weiter - es wartet noch einiges an Farbe auf uns, die gerne aufgetragen werden möchte.

Freitag, 24. September 2010

The day after

Auch am Tag nach dem Richtfest ging es an der Baustelle weiter. Die Maurer's haben die Giebelwand ausgemauert und Oleg und sein Bautrupp haben bei der Garage den Ringanker und den Sturz über dem Garagentor betoniert. Die Arbeiten an der Garage dauerten zwar länger als gedacht, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen.

Während die Jungs auf dem Bau waren, war Natja damit beschäftigt die Holzpaneele für den Dachüberstand zu grundieren. Auf die wartet schließlich auch noch eine Lackierung in hellgrau.

Abends kam Oleg als Verstärkung hinzu.  Da es leider wie aus Kübeln geregnet hat, bildeten sich kleine Bäche, die in unseren Unterstand liefen. Trotz nasser Füße haben wir aber bis 20 Uhr durchgehalten.

Donnerstag, 23. September 2010

Richtfest

Gegen 9.00 Uhr rückten die Zimmerleute an. Es ist verblüffend, wie schnell so ein Haus gerichtet ist.

Was hatten wir ein Glück mit dem Wetter. 21 Grad, herrlicher Sonnenschein, strahlend blauer Himmel - was will man mehr? Um 16.30 Uhr hat der Zimmermann den Richtspruch vor versammelter Mannschaft (Familie, Freunde, alte und neue Nachbarn) gehalten. Oleg durfte den letzten Nagel in den Dachbalken schlagen. Unabhängig voneinander durchgeführte Recherchen ergaben aber, dass es sich dabei wohl um einen 2. Zusatznagel gehandelt hat :o)



Nachdem wir die Schnapsgläser erfolgreich zerschmettert hatten (das ist ja mal ein gutes Zeichen) haben wir im zukünftigen Wohnzimmer noch bis halb 10 gefeiert.

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei allen Anwesenden für euer Erscheinen und die vielen schönen Geschenke bedanken :o)

Dienstag, 21. September 2010

Der Mercedes unter den Farben

Am Montag haben Oleg und sein Papa weiter an der Garage gemauert. Nachmittags um 15.00 Uhr waren sie schon fertig, da sie nur bis zu einer Höhe von 2 Metern mauern sollten.

Heute morgen sind wir nach Ehlen gefahren um die Farbe für den Dachstuhl auszusuchen. Die Dachsparren sollen den gleichen Anthrazit-Farbton haben wie die Fensterrahmen. Die Latten sollen dann in einem helleren grau gestrichen werden. Leider hat uns der Farbcode von den Fensterrahmen nicht weitergeholfen, so dass wir zurück nach Wolfhagen fahren mussten um die Farbskala der Fenster im Weibu Büro zu holen. Wieder zurück in Ehlen wurden dann die passende Farben für uns gemischt.

Oleg fuhr anschließend an die Baustelle und Natja besorgte beim "Zugreif Markt" noch ein paar Pinsel und Farbrollen. Die haben da echt Wucherpreise!! Eine Farbrolle war gleich mal 2 € teurer als im Fachhandel. Die hatten dort nur leider keine mehr.

Während sich die Jungs mit der Garage abquälten haben (die U-Steine für den Ringanker ließen sich wohl nicht so gut anbringen), haben die Mädels in der Zimmerei die Dachsparren grundiert. Um 17.00 Uhr, der letzte Balken war gerade fertig gestrichen, kamen auch Oleg und sein Vater in die Zimmerei um das Werk der Damen zu begutachten.

Der Zimmermann sagte dann zu uns, dass wir auch heute noch die Lackierung aufbringen könnten, da die Grundierung schon sehr gut getrocknet sei.

Wir fuhren also kurz nach Hause, machten eine kurze Kaffeepause (unsere zukünftigen Nachbarn hatten etwas Geburtstagskuchen auf die Baustelle gebracht - Hmm lecker! Danke!).

Um 18.00 Uhr ging es dann an die Lackierung. Die Farbe gefällt uns richtig gut. Um 19.00 Uhr kam der Chef der Zimmerei vorbei. Er meinte, dass wir bestimmt in einer Stunde fertig wären. Er fragte uns, was wir denn für die Anthrazit-Metallic-Lackierung bezahlt hätten. Wir sagten ihm den Preis der weit über 100 € über seiner Schätzung lag. Er sagte dann, dafür hätten wir zwar nicht den Porsche aber zumindest den Mercedes unter den Farben. Wir sind aber auch sehr zufrieden mit der Farbe: sehr ergiebig und eine gute Deckkraft.

Zwei Stunden später - wir sahen aus wie Sau - war dann auch der letzte Balken gestrichen. Wenn nächstes Frühjahr der Außenputz angebracht wird und das Haus wieder eingerüstet wird, dann werden wir nochmal drüber streichen. Schließlich wird das Holz noch "arbeiten" und dann muss noch ein bisschen Farbe über die Risse. Aber wenn wir dann das nächste Jahrzehnt damit keinen Ärger mehr haben werden, dann ist das Geld in die Farbeimer doch echt gut investiert worden.